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STRAFVERFAHREN GEGEN FALK VOR DEM LANDGERICHT MÜNCHEN ERÖFFNET.

Staatsanwaltschaft wirft den Falk-Vorständen Betrug, Beihilfe zur Steuerhinterziehung, unerlaubtes Betreiben von Bankgeschäften und Anstiftung zur Steuerhinterziehung vor.

Mit Beschluss vom 12.02.2008 eröffnete das Landgericht München I das Hauptverfahren gegen die ehemaligen Vorstände der Falk Capital AG, Helmut Falk, Thomas Suk, Thomas Engels und Thilo Köhler.

Die Vorstände sehen sich schwerwiegenden Vorwürfen der Staatsanwaltschaft ausgesetzt. Auf 205 Seiten wird den Falk-Hauptverantwortlichen Betrug, Beihilfe zur Steuerhinterziehung, unerlaubtes Betreiben von Bankgeschäften und Anstiftung zur Steuerhinterziehung vorgeworfen. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft befand sich die Falk-Gruppe bereits Ende 1997/Anfang 1998 in wirtschaftlicher Schieflage, die sich bis Mitte 1998 in eine prekäre Liquiditätssituation steigerte. Als das gesamte Kreditengagement durch die Commerzbank Berlin daraufhin als risikobehaftet bewertet wurde, ordnete das den Betriebsmittelkredit finanzierenden Bankkonsortium eine Mittelverwendungskontrolle an. Tatsächlich waren die Falk-Hauptverantwortlichen daher "nicht mehr Herr im Hause", sondern mussten sich Ausgaben durch den Mittelverwendungskontrolleur, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft AWT, gegenzeichnen lassen. Ein Umstand über den kein einziger Anleger informiert wurde. Die Staatsanwaltschaft wirft den ehemaligen Vorständen weiter vor, Ende des Jahres 2000 tatsächlich nicht geworbene Anleger gegenüber der Commerzbank angegeben zu haben, um so eine weitere Verlängerung des Kreditrahmens zu erlangen. Letztlich sei auch der Falk Zinsfonds ausschließlich zu dem Zweck aufgelegt worden, drohende Liquiditätsunterdeckungen bei Objekt- bzw. Fondsgesellschaften zu vermeiden, nachdem seitens der Banken keine Kredite mehr vergeben worden seien.
Zusammengefasst wirft die Staatsanwaltschaft den ehemaligen Vorständen eine arglistige Täuschung der Anleger vor. Hieraus resultierende Schadensersatzansprüche sollten überprüft werden.

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